Freitag, 20. Februar 2015

19 Tage sind eine lange Zeit

Aber so ist das manchmal, wenn das Leben sich dazwischen drängt. Ich habe über eine Woche von morgens bis abends gelernt (was ich nicht müsste, wenn ich nicht der Typ Mensch wäre, der so eine Deadline im Nacken braucht, bevor er anfängt ranzuklotzen, aber naja...), dann fünf Tage mit meiner Hausarbeit beschäftigt und den Rest der Zeit mit Geld verdienen vertrödelt. Damit ich diese Woche ganz in Ruhe in der Heimat verweilen kann. Und für besagte Hausarbeit lesen. Aber erst Dienstag!

Heute geht's mit meiner Mama in die Stadt. Sie braucht eine neue Brille. Dann Mittagessen und Kaffee trinken bei meinen Eltern (es gibt lecker Biskuitrolle von meinem Lieblingsbäcker, der Deichbäckerei!). Dazwischen chillen. Dann Abendessen bei meiner Schwester und ihrem Freund. Früh ins Bett. Denn morgen geht es zeitig zu meiner Oma nach Wismar. Die 70 (!) Jahre alt wird. Ihren Lebensgefährten im Krankenhaus besuchen (dem es leider gar nicht gut geht). Mittagessen, Kaffee trinken. Hoffentlich bei Oma übernachten (sie weiß noch nichts von ihrem Glück). Am nächsten Tag nach Schwerin. Shoppen. Ich weiß, ich weiß. Aus Sicht von Berlinern ist Schwerin mit seinen 91.000 und etwas Einwohnern ein Dorf. Aber im Sale von H&M bekommt man an diesem magischen Ort mit seinem zauberhaften Schloss das, was in Berlin schon zum Normalpreis ausverkauft ist. Zumindest war das früher so. Dann zum frühen Abend nach Hause. Und dann kann der Dienstag kommen. Da bin ich nur noch zum Kaffeetrinken mit meinem Opa verabredet. Und dann ist es vorbei mit den sozialen Verpflichtungen.

Eigentlich voll langweilig, aber ich freu mich wie Bolle, wie man hier in Brandenburg so schön sagt

Ach, und gestern haben wir an der Elbe noch Fotos für einen Bilderrahmen für meine Oma gemacht. Die sind toll geworden. Vielleicht poste ich die noch im Verlauf der Woche. Als Wiedergutmachung für 19 Tage Schweigen.

Um aber auch noch etwas über Siebenklee zu schreiben. Ein wenig produktiv war ich dann doch. Es gibt ein Logo. Und das wird gerade in Tschechien zu einem Ledersstempel verarbeitet. Wenn er angekommen ist, berichte ich. Hier nur soviel: er ist auch aus einem DaWanda Shop. Und damit schon mal mit Liebe selbst gemacht

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